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Welche Änderungen gibt es beim „Papamonat“?

Welche Änderungen gibt es beim „Papamonat“?

Steuernews TV März 2020

Seit dem 1.9.2019 haben grundsätzlich alle Väter von Neugeborenen als Dienstnehmer Anspruch auf den sogenannten „Papamonat“ – dieser ist allerdings an Voraussetzungen geknüpft. Wie diese aussehen, wie der „Papamonat“ im Väter-Karenzgesetz geregelt ist und welche Einschränkungen es gibt, sehen Sie in Steuernews-TV!

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Textabschrift des Videos (Transkription)

Welche Änderungen gibt es beim „Papamonat“?

Seit 1.9.2019 haben grundsätzlich alle Väter von Neugeborenen unter bestimmten Voraussetzungen als Dienstnehmer Anspruch auf einen sogenannten Papamonat. Ein Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge durch den Arbeitgeber besteht für den Arbeitnehmer allerdings nicht. Unter bestimmten Voraussetzungen erhält der Vater den „Familienzeitbonus“ von der Krankenkasse.

Das Väter-Karenzgesetz regelt nun unter anderem, dass dem Arbeitnehmer

  • auf sein Verlangen
  • für den Zeitraum von der Geburt seines Kindes bis zum Ablauf des Beschäftigungsverbotes der Mutter nach der Geburt des Kindes
  • Freistellung in der Dauer von einem Monat zu gewähren ist,
  • wenn er mit dem Kind im gemeinsamen Haushalt lebt.

Der Vater muss dabei für unterschiedliche Meldungen an den Dienstgeber auch ganz bestimmte Meldefristen einhalten. Ein Kündigungs- und Entlassungsschutz besteht vom Zeitpunkt der meldepflichtigen Vorankündigung, frühestens vier Monate vor dem errechneten Geburtstermin, bis vier Wochen nach Ende des Papamonats.

Die neue Regelung gilt im Wesentlichen für Geburten mit errechneter Geburtstermin ab dem 1.9.2019.

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